Das Land der 1000 Berge

Schon lange sind wir stark an das Saure Land, das Sauerland, gebunden. Manchmal fühlen wir uns geradezu damit verwachsen.
Häufig waren wir hier zu Gast: wandernd mit Freunden, wandernd mit Bekannten, geocachend, im Sommer, im Frühjahr, Wintertags wie auch im Herbst. Jedes mal mit dem Versprechen, wieder zu kommen. Jedes Mal haben wir es gehalten.

Für das vergangene (24. – 29.10.14), mehr als nur ein verlängertes, Wochenende haben wir uns ein besonderes Ziel ausgesucht. Der Hauptgrund unserer Anreise lag im Wandermulti „Der Weg ist das Ziel“ (GC1Y3NV).

Angegeben ist der Rundwander-Multicache mit 22 km und 650 Höhenmetern. Für mich (Micha) als Ruhrpottblag, untrainiert und mit deutlich überflüssigem Frontgepäck eine echte Herausforderung.
Wichtig war mir aber nur eines: Das Wetter sollte soweit mitspielen, das es trocken blieb – zumindest von oben.

Der Cache wurde direkt zu Beginn in Angriff genommen. Am Samstag, 25.10., ging es früh los. Das Wetter war so, wie gewünscht und in Begleitung von Hide*Seek waren wir schnell an den Start-Koordinaten: lands end – hier ging gar nichts mehr und Hase und Igel trafen sich mit Fuchs und Gans zum gemütlichen Stelldichein am hell-lichten Tag.

Und so war es auch auf fast der gesamten Runde, dass wir unter uns waren. Der Weg war klasse ausgearbeitet, der Track passte (wenn auch reichlich begradigt) und die Stationen dienten zur Auflockerung der Runde … der „der Weg ist das Ziel“ 🙂 … auch wenn ein paar Caches zusätzlich auf dem GPS für weitere Stopps sorgten.

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Wer gern in der Natur unterwegs ist und das Wandern noch eine Stufe vor das Cachen stellt, ist hier unsere Meinung nach perfekt aufgehoben.

…weitere Bilder: bitte dem Link folgen

Die Strecke selbst ist hier hinterlegt (Dank an Ulrike für die Trackaufzeichnung): Klick

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26.10.14:
Nur einen Tag später ging es wieder auf Tour. Diese mal erweiterte DL3BZZ unsere Wandertruppe.

Erst am Vortag erschien ein „Ohrenbaer“-Cache auf dem Radar. Über den  Kahlen Asten ging die Runde entlang und war mit 16 km und 500 Höhenmetern ausgewiesen.

Da wir den Tag ohnehin gemeinsam auf Schusters Rappen verbringen wollten, war die Planung schnell aktualisiert und das neue Ziel stand fest: „Sauersteig – Kahler Asten Steig – Westfeld“ (GC5FARF) mit all seinen „Beifängen“.
Ausgewiesen mit einem T-Wert von 4,5 ein schon beachtlicher Multi-Cache, der uns hier lockte. Aber das Wetter verbesserte sich noch einmal ordentlich (die HDR-Aufnahmen verfälschen ein wenig die Realität, es war wirklich schön und sonnig 😉 ) im Vergleich zum Vortag und so war klar, das wir hier genau richtig aufgehoben waren.

Wie bei den Caches des Owners üblich: Man bekommt einen Track mit allen Haltepunkten und eine PDF-Datei mit den wesentlichen Aufgaben. So steht der Weg, die Aussicht, sehenswerte Punkte und das Wandern im Vordergrund. Eben exakt so, wie wir es lieben.

Die Trackaufzeichnung (Dank wieder an Ulrike für den technischen Support) legen wir euch HIER zur Ansicht und gern auch zum Download bereit.

Auf dieser Runde wechselten sich An- und Abstiege, tolle Aussichten und wunderschöne Landschaften so sehr ab, dass allein für das Bewundern, Staunen und Ablichten einiges an Zeit benötigt wurde. Aber da die Runde ja deutlich kürzer war, als die des Vortages, hatten wir uns diese Zeit einfach mal genommen. Ebenso auch die für eine etwas ausgedehntere Pause auf dem Kahlen Asten mit Ausblick und einer kleinen Mahlzeit nebst isotonischem Erfrischungsgetränk 😉

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Weitere Bilder hierzu sind wieder in unserer Galerie verlinkt

 

Der Cache folgt auf (fast) exakter Weise dem ausgewiesenem „Kahler Asten Steig“ mit seinen 16 km-Punkten. Eine nette Begleiterscheinung die dafür sorgte, dass wir allein hier schon unsere „Such(t)punkte“ hatten.

IMG_1070 IMG_1069IMG_1072Die 17,8 km begründen sie darin, dass das GPS einfach weiter lief während wir unsere Pausenschlemmerei vertilgten.

Auch diesen Wandermulti können wir nur sehr empfehlen. Die Aussicht vom Kahlen Asten war klasse (möchte da die Wetter-Suppen-Küche nicht bei Schnee, Eiseskälte, Windböen oder gar Starkregen erleben. Das ist vielleicht für einen Hardcore-Sauerland-Eanderer ein Erlebnis, wir jedoch bevorzugen genau die Wettervariante, die wir angetroffen haben.

Und bei der Wegführung am „Hohen Knochen“ vorbei zu laufen, hat ebenfalls etwas ganz eigenes für sich.

Fazit: Ein Cache, der Laune auf seine Brüder macht! Gruß an den Owner – wir werden mehr deiner Wander-Multis und die Sohlen nehmen …

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28.10.14:
Nachdem wir uns am Vortag eine Ruhephase gönnten – wir absolvierten nur einen kurzen Multi, suchten einen Earthcache auf und logged einen schon sehr lange gelöst in der Schublade schlummernden Mystery-Cache, sind wir heute wieder aufgebrochen, eine Wanderrunde zu bestreiten.

Es sollten dabei auch unsere neuen Walking-Söckchenn eingeweiht werden.
Zugegeben: Ich schmunzelte immer wieder mal gern ob der Ansicht der Wanderer und Walking-Verehrer, die ihre Stöcke einsetzten und damit gerade auf den steinernen und asphaltierten Strecken ein lautes und eindeutig zuzuordnendes Geklappere in die Ruhe der Natur „drückten“.
Nachdem ich jedoch selbst unsere Gehunterstützer am ersten Tag schon zum  Einsatz brachte, stellte ich schnell fest, dass hier doch einiges an „Mitarbeit“ geleistet wurde.
Unzufrieden mit dem Gesamtpaket, nutzten wir non am Ruhetag die Zeit, uns von den alten Billigstöcken (weitaus besser, als nichts, aber bei weitem nicht das „Richtige“) zu trennen und auf etwas bessere Antreiber auf zu rüsten.

IRRE, was gutes Material ausmacht!

neue Söckchen" und schon geht's viel besser

neue „Söckchen“ und schon geht’s viel besser

So umwanderten wir den Dreis mit dem Hohen Einberg (806,1 Meter üNN) bei herrlichstem Wetter. Die Sonne strahlte und die Sicht war einzigartig. Bis weit hinter die Bruchhausener Steine konnte man schauen und sogar die in der Ferne neu entstandene Autobahnbrücke der A46 bei Bestwig klar erblicken.

Nach den ersten Metern war die Höhe erklommen und seicht schmiegte sich der Weg an und um den Berg – mal etwas bergauf, mal etwas bergab.
Kaum eine Menschenseele trafen wir an und so genossen wir die Stunden in der Natur bei wohltuender Ruhe.

Erst als die Sonne sich langsam zurück zog und die Temperatur spürbar sank, haben wir uns auf dem Weg zum Auto gemacht.

Bei der Runde konnten wir 5 Mystery-Caches unter „gefunden“ verbuchen (toll, denn genau diese Anzahl haben wir auch gesucht 😉 ).

Bilder gibt es auch von dieser Runde zu sehen 😉

Der Tag klang dann gemütlich bei einem süffigen „Schwarzer Abt“ aus.

Unser Fazit auch hier … wie im übrigen für alle Tage: Einfach toll und alles richtig gemacht. Genau so soll ein entspannter wie auch ausgefüllter Wanderurlaub sein.
Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im Land der 1000 Berge … denn wer mitgezählt hat: Es gibt hier noch den einen oder anderen Gipfel zu erklimmen. Schauen wir, was das kommende Gipfelstürmerevent 2.0 zu bieten hat. Wir sind dabei! Vielleicht treffen wir uns ja?! 🙂

 

 

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