AJB: more than it seems…

…den am Ende stellte ich fest: Es war viel mehr dahinter und damit verbunden, als es anfangs und auf den ersten Blick den Anschein hatte.

Aber erst einmal „Alles auf Null“🙂 und von vorn begonnen:

Ich (Micha) stieß beim Stöbern im Gesichtsbuch auf einen Post der Anke Johannsen Band (AJB), der zu einem Trip mit dem Tourbus einlud. Klar, dass ich mich sofort um den Platz bewarb. Doppelte Bewerbung = doppelte Chance? Versuch macht klu[ch] oder so ähnlich. Also den Post beantwortet und eine Email und … warten.

Dann kam die erlösende Antwortmail. Ich durfte dabei sein … und noch besser … da zwei Personen mitfahren konnten.

So viel sei vorweg genommen: Ein perfekter Tag, wie er schon lange nicht mehr stattfand! Einfach toll!

Die Anke Johannsen Band, bestehend aus Anke (E-Piano, Klavier, Vocals, Text, Musik, Moderation, …, DUI), Andreas (Bässe aller Art, E) und Jens (Schlagzeug, Glockenspiel, Xylophon, Melodica und … manches und manchmal auch zeitgleich, „5 Takte mit 2 Beinen und 2 Armen“, GE) bot, wie schon erwähnt, eine Mitfahrgelegenheit im Tourbus an. Dies zum Jahres-Auftakt-Konzert 2013 ins, passender Weise, „Wilhelm13“ nach Oldenburg. Klar war auch der Besuch des Konzerts dabei (und der Rückweg (wenn er auch bei mir auf wackeligen Beinen stand *insider*)).

AJB at Wilhelm13

Pünktlich um 13:30 Uhr ging es in Gelsenkirchen mit Jens und Andreas los – Equipment im Wagen verstaut und schnell noch Anke und Ramona (die, die wie ich auch, dabei sein durfte und die zauberhaft leckere Sandwiche baut😉 – lieben Dank noch mal an dieser Stelle) vom Bahnhof abgeholt.
Der erste Kaffee (nachdem Jens und ich uns schon einen in seiner Küche gönnten), die ersten Späße und dann ab auf die Bahn Richtung Norden.

Während sich die Musiker auf der vorderen Sitzbank ein wenig auf ihren Auftritt vorbereiteten (zumindest hatten sie die Gelegenheit😉 ), genossen Ramona und ich es einfach nur, dabei zu sein. Die untergehende Sonne mal hier genießen = Stopp … dann noch’n Tass Kaff dort = Stopp … dann gut gestärkt mit den „Sandhexen“ (ich schreib’s im Englischen immer mit „t“) überpünktlich und entspannt am Ziel ankommen = Stopp. Die Zeit verging wie im Flug und wir hatten alle unseren Spaß.

P1160740Die Begrüßung durch Peter Löffler war herzlich! Selbst wir als „mitfahrende Gäste“ haben es spüren und erfahren dürfen. DANKE!

Danke auch für die Mitverpflegung, die sonst nur den Künstlern zuteil wird, den tollen Sound und die gut eingestellte Beleuchtung sowie das Arrangement mit den Tischen: heimelig war’s.🙂

 

 

Bastelstunde: mal fx die Tonart ändern

Bastelstunde: mal fx die Tonart ändern

Die entspannte Atmosphäre war auch beim Soundcheck zwischen den Musikern und dem Veranstalter da. Jeder machte das, was seines ist und alle das, was ihnen gemeinsam ist. Das kann ich nicht beschreiben – das sollte man erleben. Denn genau das zeigt sich auch später in den Konzerten. „Ein gutes Team“ halt.

Ich habe schon einige Auftritte erleben dürfen und diesen besonderen hier mit Vorspiel und Nachspeise😉

 

Kommt, hört und seht selbst. Dann wisst ihr vielleicht, was ich meine?!🙂

Der Abend an sich war für mich unbeschreiblich. Weil ich hier eben nur schreiben kann. Die Schwingungen im Raum, die Akustik im Allgemeinen, die Töne, Harmonien, Soli, Moderationen, Lichter und Lichteffekte, wenn sich die Scheinwerfer auf den Instrumenten reflektieren, spiegeln … all das war zusammen mit den Gästen, den Musikern und deren Texte und Musik einfach faszinierend.
Hinzu kommen die persönlichen Geschichten der drei, die durchlaufenen Entwicklungen der Band, die Stufen, die Wege, welche bis zu einem solchen Konzert durchlebt wurden: All das machte den Abend rund, menschlich, herzlich, warm, geradezu familiär und einfach perfekt. Einfach nur „anlehnen“ und entspannen.

Gerade mit dem Programm 2013 durften wir neben einigen bekannten Songs sehr viele neue Kompositionen kennen lernen. Die Bandbreite reicht da von ruhigen Stücken bis zum „Mitrocken“ – soulig, jazzig, poppig – was den Konzertbesuch richtig spannend macht.

Das Leben ist nur ein Traum“ und an diesem Tag kam es mir wie einer vor. Ein wunderbarer Traum, der viele verschiedene Facetten hatte – aber alle schön, spannend, lustig, lehrreich, interessant.

Selbst die Rückfahrt war noch voller „Nachhall„: Während die Drei sich noch einmal den Abend vor Augen führten und vorn ungestört den Auftritt haben Revue-passieren lassen können, haben auf der hinteren Sitzbank Ramona und ich ebenso die Eindrücke des Tages und des Konzerten verarbeitet – ein wenig zumindest, wie ich jetzt beim Schreiben feststelle.

Der Auftritt schloss mit „Wiedersehen“ und ich bin mir sicher: Wir werden uns wieder sehen. Spätestens am 01. Februar in Wuppertal. Da sind wir wieder dabei und feiern mit der AJB in der Bandfabrik Wuppertal.

P1160839

Wer von den Lesern eher hier aus unserer Region kommt, sei auf den 27. April aufmerksam gemacht. Da können Fans und neugierig-interessierte ab 20 Uhr die Band in der Altstadtschmiede in Recklinghausen erleben.
Wer weiß? Vielleicht sieht man sich ja?!😉 Würde mich freuen!

Mir bleibt hier an dieser Stelle nur ganz herzlich zu sagen, ich bin „thankful for the sunshine“ and this really good day.

Danke!!!

mb

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P.S.: Warum schreibe ich so etwas in diesem Blog? Weil hier steht „wir und geocaching“ … und die Anke Johannsen Band gehört zweifelsfrei zu „wir“😉

2 Antworten zu “AJB: more than it seems…

  1. Wow, Micha! Vielen Dank für diese Eindrücke. Bewegend, zu lesen, wie du den Tag erlebt hast. Ich fand ihn auch sehr, sehr schön. Eine runde Sache mit sehr viel Spaß. Jederzeit herzlich gerne wieder! Bis bald, Anke

  2. Das schreib die Band in ihrem Blog zu diesem tollen Tag: http://www.ankejohannsenband.de/2013/01/16/g-oldenburg/

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