So schlecht recherchiert, dass man davon ausgehen muss…

…der Verfasser habe sich was zusammengesponnen und nicht auch nur Einen gefragt, der sich auch nur etwas damit auskennt.

Und das darf dann veröffentlicht werden *kopfschüttel* (armer Journalismus)

Aber lest selbst:

Unter dem Titel „Schnitzeljagden und Motocross schädigen Wald in Thüringen“ schreibt Herr Matthias Thüsing für die OTZ.de

mb

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2 Antworten zu “So schlecht recherchiert, dass man davon ausgehen muss…

  1. In dem Artikel wurden leider nur die negativen Aspekte des Geocaching aufgezählt. Zu jeder Aussage muss man mit einem „JA“ antworten, obwohl man sicher gleich mit einem „, aber…“ weiter argumentieren möchte. Nehmen wir mal die Aussage: „Die Schatzsucher werden dadurch gezwungen, querfeldein zu laufen.“ Bei uns im Pfälzer Wald ist das Querfeldeinlaufen durch die Berge eher ungewöhnlich. Selbst wenn man ein GPSr ohne Karte hat, versucht man auf den Wegen zu bleiben. Im Flachland, da kann ich mir schon vorstellen, das der kürzeste Weg genommen wird. Nun kann man das „aber“ zu „gezwungen“ bringen. Klar das muss keiner, aber kann jeder diese Entscheidung treffen? Meine Erfahrung ist nein. Gerade die Anfänger laufen, wegen schlechter oder mangels Karte und weil sie es nicht besser wissen, querfeldein. Wären zusätzlich Wegpunkte gelegt, die auf den Wegkreuzungen liegen, dann könnte man das vermeiden. Aber welcher Owner denkt daran. Somit kann ich zumindest das „gezwungen“ nachvollziehen.

  2. Niemand, der klar denkt, wird querfeldein laufen. Hier ist es auch nur die Ausnahme (wie überall und bei jeder Begebenheit, da Leute sich falsch verhalten und nicht denken, bevor sie handeln).
    Selbst bei alten Caches, gelegt zu Zeiten, zu denen Topo-Karten unerschwinglich oder gar nicht vorhanden waren und Wegpunkte auch nur die absolute Ausnahme und geradezu ein Highlight waren, ist man nicht einfach drauf los gestapft.
    Aber da reicht auch als Anfänger des Hobbys ein kurzer Besuch eines Stammtisches oder die Nutzung eines Forums und ich bekomme es gesagt.

    Wir suchten die ersten 4-6 Monate unseres Cacher-Daseins nur mit dem Kompasspfeil. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Extra-km wie liefen, um auf den Wegen zu bleiben, da wir bei Wegkreuzungen die falschen Abzweige nahmen. Es geht auch. Man muss nur konsequent bleiben und die Wege nutzen.
    Aber leider gibt es diese „Hohlkörper“ überall. Aber zum Glück sind es eben die Ausnahmen und nicht die Regelfälle.

    Heute, zur Zeit der kostenfreien OSM-Karten (Reit- und Wanderkarte z.B.), ist es gar ein Frevel, die Wege zu verlassen.

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