Monatsarchiv: Januar 2013

Multiplikator: TJ schreibt…“NS und GC“ – wir bitten um Beachtung 🙂

GC – erste Einschränkungen in NS

Änderungen beim Betretungsrecht

Auszug aus diesem Link (Quelle):

5.
Betreten der freien Landschaft

5.1
Wege i.S. des §25 Abs. 1 sind nicht

  • Fuß- und Pirschpfade
  • Holzrücklinien
  • Brandschneisen
  • Fahrspuren zur vorübergehenden Holzabfuhr
  • Gestelle/Abteilungslinien
  • Grabenränder
  • Feld- und Wiesenraine
  • durch Skiloipen verursachte Spuren nach Wegtauen des Schnees

Damit ist hier das Fahren mit Fahrrädern ohne Motorkraft und mit Krankfahrstühlen mit Motorkraft, das Fahren mit Kraftfahrzeugen sowie mit von Zugtieren gezogenen Fuhrwerken oder Schlitten verboten.

5.2
Soweit das Betreten zugelassen ist, muss es erholungsbezogen und im Rahmen des Gebotes der Rücksichtnahme gemeinverträglich sein.

  • „Unzumutbar“ sind in der Regel Nutzungen, durch die die Natur als Lebensraum wild lebender Tiere und wild wachsender Pflanzen oder die Grundbesitzenden geschädigt, gefährdet oder erheblich belästigt werden. Hierzu können beispielsweise das Klettern in Felsen oder Geocaching, insbesondere auch Gotcha-Spiele und Downhill, zählen.

Hierunter fallen neben den Veranstaltungen oder Aktivitäten selbst auch die Nutzung von Flächen für Maßnahmen der technischen Abwicklung dieser (z.B. Anbringen von Tafeln oder Markierungen, Aufstellen von Geräten) oder auch das gezielte Aufsuchen von Biotopen, Wildeinständen, jagdlichen Einrichtungen wie Hochsitzen und nicht Öffentliche Wildfütterungen oder Ähnlichem.

  • „Öffentlich“ sind Veranstaltungen oder Aktivitäten, zu denen ein unbestimmter Personenkreis öffentlich, z.B. durch Plakate, Presse, Internet o.Ä. eingeladen wird.
  • „Gewerbsmäßig“ sind Nutzungen, die dem regelmäßigen Geld- oder Vermögenserwerb dienen.

5.3
Für die in Nummer 5.2 aufgeführten Nutzungsarten bedarf es daher einer Gestattung der Grundbesitzenden nach §28.

Weiteres findet ihr auch um Blog von „DasLangeSuchen„.
Hier der Link für Interessierte…

Das Spiel der Großväter

Bekannt, aber immer wieder wert, beachtet zu werden:

Die kleinen Finger tasteten blind umher, gruben im Erdreich, fühlten eine Wurzel, aber sie fanden nichts – vorerst nicht. Es musste hier sein, er hatte es gesehen, irgendetwas war dort verborgen. Er manövrierte seine inzwischen erdverschmutzte Hand in eine andere Position, drehte sie leicht und jetzt spürte er es. Es fühlte sich kühl und fest an. Er drehte es behutsam zog es wenige Millimeter zurück, schob es wieder vor. Langsam, ganz langsam konnte er es im Erdreich bewegen – es begann sich zu lösen.

“Was machst du da?” hörte er die tiefe Stimme hinter sich. Er erschrak, so wie er erschrak, wenn er etwas verbotenes getan hatte. Aber er hatte nichts verbotenes getan – oder etwa doch?
“Ich habe etwas entdeckt, hier an der Baumwurzel. Irgendetwas ist hier versteckt”. Der Mann kniete sich neben ihn. “Laß mich mal sehen”. Der Junge ließ es los und zog die Hand zurück. “Bitte Großvater, laß es uns raus holen – BITTE”.
“Nun mal ganz ruhig” sprach der ältere mit seiner sonoren Stimme. Eine Stimme, die den Jungen schon so häufig beruhigt hatte, wenn er mal wieder mit dem Fahrrad gestürzt war und sein Knie blutig aufgeschlagen war. Oder wenn ihn die größeren Jungs geärgert hatten. Diese Stimme strahlte für ihn eine Ruhe aus, die nur für ihn hörbar war.
“Ich werde sehen, was ich tun kann” sagte der ältere und grub seine großen Hände in das Erdreich. Auf den Jungen wirkte es, als wenn eine Baggerschaufel das Loch aufriss, in dem gerade noch seine kleine Hand steckte.

Der Mann machte ein paar grabende Bewegungen, schob ein wenig von der ausgehobenen Erde beiseite, kratzte mit seinen Fingern, wühlte, und hob immer wieder Erde aus. Er hielt jäh inne und zog die Hände langsam zurück. “Da, den Rest schaffst du alleine” sagte er.
Ein milchig weißer Behälter mit einer blauen Umrandung war nun deutlich zu erkennen. Der kleine sah seinen Großvater mit großen, ungläubigen Augen an “Soll ich wirklich?”.
Der Alte nickte lächelnd und der Junge meinte in seinem Mienenspiel zu erkennen, dass sein Großvater irgendeine Ahnung hätte, was es mit dieser Kunststoffdose auf sich habe.
Schließlich schlossen sich die kleinen Hände um den Behälter. Eine Art Jagdfieber ergriff ihn. Ohne den großväterlichen Beistand hätte er sich wahrscheinlich nie getraut irgendetwas hier im Wald aus dem Boden zu holen.
Aber jetzt wurde er von seiner Neugier angetrieben – nein, er wurde geradezu von ihr getrieben.
Er roch die Erde, es war ein unvergleichlicher Geruch. Erneut berührten die kleinen Finger das Erdreich, er konnte jetzt beidhändig in das Loch greifen. Seine Hände umklammerten den Behälter fest und zogen entschlossen daran. Endlich hielt er die Dose in seinen Händen.
Triumphierend schaute er seinen Großvater an “Und jetzt?” fragte er.
“Mach es auf”, forderte ihn die sonore Stimme auf, ohne das geringste Anzeichen von Hast.

Der kleine klappte die seitlich angebrachten Laschen nach oben und versuchte den Deckel zu öffnen. Der rührte sich jedoch keine Millimeter, schließlich packte der Junge fester zu. Er klemmte die Dose zwischen seine Knie und zog mit aller Kraft weiter.
Jäh hörten sie ein leises Zischen, dann sprang der Deckel so unvermittelt auf, dass der Junge erschrak. Behutsam stellte er den Behälter auf den Boden und sah seinen Beschützer fragend an.
“Greif ruhig hinein und hol alles heraus, was sich darin befindet” munterte dieser ihn auf.
Vorsichtig, geradezu ehrfurchtsvoll holte der Junge die Sachen aus dem Behälter: Ein kleines schwarzes Büchlein mit rotem Buchrücken, einen Schlüsselanhänger, einen Bleistift, ein kleines Püppchen, ein merkwürdiges Schild mit einem noch merkwürdigeren Aufdruck, an dessen Ende eine kleine stählerne Kette durch ein Loch gezogen war. Diese Kette wiederum, war an einer kleinen Figur befestigt. Außerdem fand der Junge noch eine Münze in dem Behälter, die ebenfalls eigenartig aussah, aber den Münzen seines Großvaters ähnelte.

“Opa, was ist das?” fragte er. “Schau in das Buch” antwortete der gefragte.
Der Junge folgte seiner Aufforderung und blätterte das Buch auf LOGBUCH war auf der ersten Seite handschriftlich vermerkt. Auf den nächsten Seiten folgten seltsame Einträge, die jedoch offensichtlich alle von unterschiedlichen Personen verfasst worden waren. Er erkannte es daran, dass die Schriften immer unterschiedlich waren und auch unterschiedliche Stifte verwendet wurden. Er entdeckt auch diverse Stempelabdrücke und merkwürdige Abkürzungen, sowie eigenartige Namen.
Einmal schrieb jemand, der offensichtlich Pupsi07 hieß “TFTC”, ein Stempel zeugte davon, dass ein Freiherr von Caching hier gewesen war und ein andermal war dort von der Tortellini Crew ein sehr langer Eintrag zu lesen gewesen, der damit endete, dass der Cache schnell gefunden war und man sich bedankte.
Überhaupt bedankten sich ohnehin alle – für irgendetwas – bei irgend jemandem.

“Aber was hat das alles zu bedeuten?”.
Der ältere stütze seine linke Hand auf den Boden und drehte seinen Körper, so dass er schliesslich neben dem Jungen auf dem Boden saß.
“Nun, dass ist eine längere Geschichte, setzt dich neben mich”.
Nachdem der Junge der Aufforderung gefolgt war, begann die klangvolle Stimme des Großvaters:
“Ich habe dir doch schon erzählt, dass ich mich gelegentlich mit anderen Sammlern treffe, um meine Münzen zu tauschen – die, die ich in meinem Arbeitszimmer in den schönen Lederalben aufbewahre”. Der Junge nickte und sah seinen Großvater mit großen Augen an, die eine Aufforderung zum weitersprechen formulierten, so, wie ein Verdurstender nach einer Wasserflasche rufen würde.
“Früher haben wir diese Münzen auch schon getauscht, aber nicht nur das – wir haben unsere Münzen auch reisen lassen” fur er mit seiner schönen Bassstimme fort.
Der Blick des Alten war ein wenig entrückt, er schien in die Ferne zu sehen, aber um sie herum standen überall Bäume es gab hier gar keine Ferne.
“Wir hatten damals ein Spiel, dass hieß Geocaching. An schönen Orten versteckten wir unsere sogenannten Container. Das waren manchmal kleine, manchmal aber auch gr0ße Kunststoffdosen oder Metallbehälter. In einsamen Wäldern gab es sogar richtig große Kisten. In allen Behältern waren Logbücher, so wie dieses hier, deponiert”. Mittlerweile hatte der Alte den Kopf leicht angehoben, so als wolle er die Ferne nun in den Wipfeln der Bäume suchen.
“Wir trugen uns in diese Bücher ein, nahmen etwas aus der Kiste, legten etwas anderes dafür hinein und deponierten unsere Münzen” sagte er, wobei seine Stimme inzwischen die Ferne erreicht zu haben schien, die seine Augen suchten.
“Viele Menschen suchten und fanden diese Behälter, verewigten sich in den Logbüchern und tauschten Gegenstände. Wenn wir eine Dose gefunden hatten, gingen wir nach Hause und setzten uns als erstes an unsere Computer. Wir trugen unseren Fund auf einer Webseite ein, auf der man auch nachsehen konnte, wo die Behälter überall versteckt waren”. Inzwischen schienen auch die Augen der Stimme gefolgt zu sein und hatten offensichtlich ihr Ziel erreicht – der alte Mann war in seiner Vergangenheit weit zurück gereist.
“Das Ganze war ein Suchspiel, wir veröffentlichten Koordinaten im Internet, die wir mit GPS Geräten aufsuchten. Dort begannen wir dann mit der Suche nach den Dosen”.

“Und weiter?” fragte der Junge neugierig, der inzwischen von der Geschichte seines Großvaters gefesselt war.
“Nun, es wurden immer mehr Menschen, die diese Behälter versteckten und suchten. Im Wald, in der Stadt, an der Autobahn, auf Brücken. Einige der Verstecke waren nur zu erreichen, wenn man irgendwo hinauf kletterte, oder sich abseilte”.
Der Junge bekam große Augen “Toll!” rief er ganz leise, weiter der Geschichte des Großvaters folgend.
“Ja, toll – dass war es in der Tat” antwortete dieser und fuhr dann fort: “Aber schließlich suchten und versteckten unglaublich viele Menschen diese Behälter. Am Ende waren es einfach zu viele und die Verstecke waren nicht immer klug gewählt. So kam es immer häufiger zu Problemen mit anderen Mitmenschen und Behörden. Schließlich kam es sogar zu Polizeieinsätzen, weil besorgte Anwohner Angst hatten, dass die Behälter gefährlich sein könnten. Und auch in den Wäldern kam es häufiger zu Problemen. Bäume wurden beschädigt, Tiere wurden gestört, einige Mitspieler verhielten sich der Natur gegenüber respektlos. Schließlich passierte, was passieren mußte – unser Spiel wurde verboten”. Seine Stimme war bei den letzten Worten merklich leiser geworden.
“Und dann habt ihr aufgehört es zu spielen” führte der Junge den Satz fort. “Oh nein”, fiel der ältere ein, “nicht sofort. Wir hielten das Verbot für einen Spaß. Als dann aber die ersten von uns mächtigen Ärger mit der Polizei und den Behörden bekamen, wurden wir vorsichtiger. Nachdem aber schließlich tatsächlich einige Mitspieler verklagt wurden und hohe Strafen zahlen mussten, weil sie widerrechtlich Privatbesitz betreten hatten und zusätzlich noch gegen das Spielverbot verstießen, wurden wir immer weniger Spieler”. Seine Stimme verlor noch mehr an Lautstärke und war auch nicht mehr so fest, wie es der Junge gewohnt war.
“Schließlich mussten sogar Leute ins Gefängnis, weil sie die Strafen nicht zahlen konnten, oder einfach weil sie sich gegen die Behörden auflehnten. Ab diesem Zeitpunkt brach das Spiel in sich zusammen. Die meisten der Behälter wurden von den Versteckern eingesammelt, oder wurden irgendwann zufällig von irgend jemandem gefunden und abgegeben oder in den Müll geworfen”. Der alte Mann schien zu schrumpfen, er räusperte sich kurz, dann sah er den kleinen unverwandt an und sagte fast flüsternd: “Das Spiel war zu Ende, wir alle waren die Verlierer”.

Stille – nur das Zwitschern der Vögel war zu hören, ein Specht, weit entfernt ging seiner Arbeit nach und rammte seinen Schnabel unaufhörlich in einen Baum. Millimeter um Millimeter trieb er ihn weiter voran, so wie der kleine Junge es mit seiner Hand getan hatte, als er etwas an einer Baumwurzel sah und es aus dem Erdreich grub.

“Hast du damals auch aufgehört?” fragte der Kleine plötzlich. “Natürlich” erwiderte der Alte müde. “Ich habe damals, wie alle anderen auch, dass Spiel für mich beendet.
Das Einzige was von diesem Spiel übrig geblieben ist, sind die Menschen, die es damals spielten. Einige von ihnen treffen ich heute gelegentlich noch zum Münztausch, dann erzählen wir uns Geschichten von früher”.
Der Alte reichte dem Jungen den Stift aus dem Behälter und forderte ihn auf: “Trag dich in das Büchlein ein, schreib einfach, dass du hier warst und bedanke dich”.
“Warum? Das Spiel wird doch längst nicht mehr gespielt”, fragte er.

Er blickte dem Kleinen fest in die Augen, ein leichter Glanz war in ihnen zu sehen. Seine Mundwinkel zogen sich leicht nach oben und der Großvater sagte mit verschwörerisch flüsternder Stimme: “Das Spiel ist verboten und wird nicht mehr gespielt – offiziell jedenfalls. Aber es gibt wieder einige Spieler. Sie verstehen es mittlerweile, dass Spiel auf eine Art zu spielen, die andere nicht belästigt, den Beteiligten aber trotzdem viel Freude bereitet”. Seitdem gibt es auch keine Probleme mehr. Er zwinkerte seinem Enkel zu. Dann warf er einen Blick in das Logbuch “Der letzte Eintrag liegt bereits viele Jahre zurück. Laß uns alles wieder gut verstecken, in ein paar Wochen werden wir nachsehen, ob noch jemand anderes diese Dose gefunden hat – ich werde die Information verbreiten, dass hier immer noch ein Geocache liegt”.

Sie legten alles zurück in die Dose und verstauten sie wieder gut am Fuße des Baumes. Dann tarnten sie das Versteck mit Blättern und zwei kleinen Ästen.

Schließlich stand der ältere auf und reichte seinem Enkel die Hand, schweigend verließen sie den Wald in exakt der Richtung, in die der Großvater noch vor kurzem gesehen hatte, als er in seine Gedanken versunken war.

Multiplikator: Die Einschläge kommen näher – Archivierungen bei Münster

Im Blog von Geocaching-Münster auf einen interessanten Artikel gestoßen.

So kann es gehen, wenn Genehmigungen zur Cachelegung offensichtlich einfach angegeben werden, ohne dass es der Tatsache entspricht. Dabei noch ein wenig in den Baum geschraubt oder genagelt und schon ist der Ärger perfekt.

Darüber kann man nur den Kopf schütteln. Denn das ich selbst gemachter Ärger, der so leicht zu vermeiden wäre. Aber was soll man sagen, wenn Cacheowner immer dreister werden, falsche Behauptungen aufstellen, Suchende den Eigentümern frech kommen und das Gehirn auf den Touren daheim gelassen wird.

Aber lest selbst … [klick mich]

Schrauben-im-Baum-machen-nichts … DENKSTE…

Sachen gibt es, aber der Hinweis auf die Anzeige, da die Bäume nicht zu gebrauchen sind, sollten unsere „Schrauben im Baum machen nichts“ Cachern zu denken geben:

Unbekannte nageln Teekessel an Bäume
Teekessel, Blechschüsseln und alte Briefkästen haben Unbekannte an Bäume in einem Wald in der Altmark genagelt. Die Gegenstände haben sie zwischen Uchtspringe und Jävenitz in rund drei Metern Höhe vorrangig an Eichen und Kiefern angebracht, wie die Polizei in Salzwedel am Montag mitteilte. Die Beamten gehen davon aus, dass die Gegenstände als Heim für Vögel dienen sollten. Der zuständige Revierförster zeigte die Sachbeschädigungen an. Das Holz werde durch die Nägel so beschädigt, dass es nicht mehr als Werkholz verwendet werden könne. Betroffen sind zwischen 20 und 30 Bäume. Der Schaden liegt bei rund 1200 Euro.
szmtag

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fticker&listid=1018973650056&aid=1358164575094

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Diesen Beitrag habe ich 1:1 aus dem Facebook-Post von Guido Baumann entnommen. Mir geht es darum, möglichst viele Leute zu erreichen und sensibel für das Thema zu machen. Also bitte gern weiterleiten… Danke

mb 

AJB: more than it seems…

…den am Ende stellte ich fest: Es war viel mehr dahinter und damit verbunden, als es anfangs und auf den ersten Blick den Anschein hatte.

Aber erst einmal „Alles auf Null“ 🙂 und von vorn begonnen:

Ich (Micha) stieß beim Stöbern im Gesichtsbuch auf einen Post der Anke Johannsen Band (AJB), der zu einem Trip mit dem Tourbus einlud. Klar, dass ich mich sofort um den Platz bewarb. Doppelte Bewerbung = doppelte Chance? Versuch macht klu[ch] oder so ähnlich. Also den Post beantwortet und eine Email und … warten.

Dann kam die erlösende Antwortmail. Ich durfte dabei sein … und noch besser … da zwei Personen mitfahren konnten.

So viel sei vorweg genommen: Ein perfekter Tag, wie er schon lange nicht mehr stattfand! Einfach toll!

Die Anke Johannsen Band, bestehend aus Anke (E-Piano, Klavier, Vocals, Text, Musik, Moderation, …, DUI), Andreas (Bässe aller Art, E) und Jens (Schlagzeug, Glockenspiel, Xylophon, Melodica und … manches und manchmal auch zeitgleich, „5 Takte mit 2 Beinen und 2 Armen“, GE) bot, wie schon erwähnt, eine Mitfahrgelegenheit im Tourbus an. Dies zum Jahres-Auftakt-Konzert 2013 ins, passender Weise, „Wilhelm13“ nach Oldenburg. Klar war auch der Besuch des Konzerts dabei (und der Rückweg (wenn er auch bei mir auf wackeligen Beinen stand *insider*)).

AJB at Wilhelm13

Pünktlich um 13:30 Uhr ging es in Gelsenkirchen mit Jens und Andreas los – Equipment im Wagen verstaut und schnell noch Anke und Ramona (die, die wie ich auch, dabei sein durfte und die zauberhaft leckere Sandwiche baut 😉 – lieben Dank noch mal an dieser Stelle) vom Bahnhof abgeholt.
Der erste Kaffee (nachdem Jens und ich uns schon einen in seiner Küche gönnten), die ersten Späße und dann ab auf die Bahn Richtung Norden.

Während sich die Musiker auf der vorderen Sitzbank ein wenig auf ihren Auftritt vorbereiteten (zumindest hatten sie die Gelegenheit 😉 ), genossen Ramona und ich es einfach nur, dabei zu sein. Die untergehende Sonne mal hier genießen = Stopp … dann noch’n Tass Kaff dort = Stopp … dann gut gestärkt mit den „Sandhexen“ (ich schreib’s im Englischen immer mit „t“) überpünktlich und entspannt am Ziel ankommen = Stopp. Die Zeit verging wie im Flug und wir hatten alle unseren Spaß.

P1160740Die Begrüßung durch Peter Löffler war herzlich! Selbst wir als „mitfahrende Gäste“ haben es spüren und erfahren dürfen. DANKE!

Danke auch für die Mitverpflegung, die sonst nur den Künstlern zuteil wird, den tollen Sound und die gut eingestellte Beleuchtung sowie das Arrangement mit den Tischen: heimelig war’s. 🙂

 

 

Bastelstunde: mal fx die Tonart ändern

Bastelstunde: mal fx die Tonart ändern

Die entspannte Atmosphäre war auch beim Soundcheck zwischen den Musikern und dem Veranstalter da. Jeder machte das, was seines ist und alle das, was ihnen gemeinsam ist. Das kann ich nicht beschreiben – das sollte man erleben. Denn genau das zeigt sich auch später in den Konzerten. „Ein gutes Team“ halt.

Ich habe schon einige Auftritte erleben dürfen und diesen besonderen hier mit Vorspiel und Nachspeise 😉

 

Kommt, hört und seht selbst. Dann wisst ihr vielleicht, was ich meine?! 🙂

Der Abend an sich war für mich unbeschreiblich. Weil ich hier eben nur schreiben kann. Die Schwingungen im Raum, die Akustik im Allgemeinen, die Töne, Harmonien, Soli, Moderationen, Lichter und Lichteffekte, wenn sich die Scheinwerfer auf den Instrumenten reflektieren, spiegeln … all das war zusammen mit den Gästen, den Musikern und deren Texte und Musik einfach faszinierend.
Hinzu kommen die persönlichen Geschichten der drei, die durchlaufenen Entwicklungen der Band, die Stufen, die Wege, welche bis zu einem solchen Konzert durchlebt wurden: All das machte den Abend rund, menschlich, herzlich, warm, geradezu familiär und einfach perfekt. Einfach nur „anlehnen“ und entspannen.

Gerade mit dem Programm 2013 durften wir neben einigen bekannten Songs sehr viele neue Kompositionen kennen lernen. Die Bandbreite reicht da von ruhigen Stücken bis zum „Mitrocken“ – soulig, jazzig, poppig – was den Konzertbesuch richtig spannend macht.

Das Leben ist nur ein Traum“ und an diesem Tag kam es mir wie einer vor. Ein wunderbarer Traum, der viele verschiedene Facetten hatte – aber alle schön, spannend, lustig, lehrreich, interessant.

Selbst die Rückfahrt war noch voller „Nachhall„: Während die Drei sich noch einmal den Abend vor Augen führten und vorn ungestört den Auftritt haben Revue-passieren lassen können, haben auf der hinteren Sitzbank Ramona und ich ebenso die Eindrücke des Tages und des Konzerten verarbeitet – ein wenig zumindest, wie ich jetzt beim Schreiben feststelle.

Der Auftritt schloss mit „Wiedersehen“ und ich bin mir sicher: Wir werden uns wieder sehen. Spätestens am 01. Februar in Wuppertal. Da sind wir wieder dabei und feiern mit der AJB in der Bandfabrik Wuppertal.

P1160839

Wer von den Lesern eher hier aus unserer Region kommt, sei auf den 27. April aufmerksam gemacht. Da können Fans und neugierig-interessierte ab 20 Uhr die Band in der Altstadtschmiede in Recklinghausen erleben.
Wer weiß? Vielleicht sieht man sich ja?! 😉 Würde mich freuen!

Mir bleibt hier an dieser Stelle nur ganz herzlich zu sagen, ich bin „thankful for the sunshine“ and this really good day.

Danke!!!

mb

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P.S.: Warum schreibe ich so etwas in diesem Blog? Weil hier steht „wir und geocaching“ … und die Anke Johannsen Band gehört zweifelsfrei zu „wir“ 😉

GeoGames – Nachtrag: Cacher mit sozialem Engagement

Unter dem Motto „Augsburg meets Leipzig“ hat eine Cachergruppe im Rahmen der An- und Abreise mit dem Bus bewiesen, dass man sich nicht nur das Hobby teilen kann und Spaß miteinander hat, sondern auch so ganz nebenbei Gutes bewirkt.

600 € (in Worten: sechshundert!) kamen auf dieser Bustour an Spenden zusammen! Eine wunderbare Aktion, von der ich heute erfuhr und die ich euch nicht vorenthalten wollte.

Hier geht es zum Original-Artikel…

Danke! Eine coole Sache!

Geocaching-Update vom 08.01.13: Das ist neu…

Im Grunde wurden nur kleinere Änderungen durchgeführt. Im Einzelnen gehe ich hier kurz drauf ein (falls ihr sie nicht schon selbst bemerkt haben solltet):

Slideshow in der Galerie:
In der Cachegalerie kann nun durch die Bilder nun wie bei einer Slideshow geblättert werden.

geänderte Galerie-Funktionen

Cache-Einreichung
Der letzte Schritt im Formulars zum Einreichen eines neuen Caches zeigt nur noch einen “Submit Cache”-Button an.

Neue Smilies
Neue Smilies für gefundene Caches auf der GC-Karte

neue Karten-Smilies

Neue Sprachen hinzu gefügt
Nun stehen auch koreanisch, lettisch und estnisch zur Verfügung. Glaube, für uns hier weniger wichtig 😉

Zahlreiche Fehler beseitigt
So läuft die Seite nun stabiler und schneller.