Monatsarchiv: September 2012

Multiplikator: Wenn es mal wieder etwas länger dauert…

Eine netter und alles erklärender Aufruf aus dem Piratenland:
Herr Stoertebreker bittet um Beachtung … und weil es uns alle betrifft, möchten wir mit diesem Artikel für eine weitere Verbreitung sorgen.

Daher bitten wir um Beachtung und Verständnis von diesem Blog-Betrag…

mb

Geocachelisting-Anforderungen / Richtlinien

Die Guidelines nun offiziell auch auf deutsch: http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx

…sofern ihr unten links bei „wähle deine Sprache“ diese auch auf „Deutsch“ eingestellt habt.

Aber habt ein wenig Geduld. Auch diese Seite ist noch im Aufbau und in der Gestaltung. So ist sie z.Zt. nur zu ca. 2/3 übersetzt. Aber wichtige Punkte sind zu erkennen, so dass hier sicherlich für viele eine gute Hilfe gegeben ist.

Darüber hinaus gibt es ja noch die Deutsche-Reviewer-Info. 🙂

mb

HC (+F) meets HM

Freitag, 26. Oktober 2012, ab 18:00 Uhr – Ort bitte erfragen (soll ja kein „Mega“ werden 😉 ):

HaardCacher & Friends – Treffen in der Hohe Mark

Nennt es Event oder sagt Stammtisch – auf jeden Fall ohne Punkt und ohne Logbuch. Aber mit einem netten Plausch, Austausch, guter Laune, leckerem Essen und klar, dass auch trackables getauscht und discovered werden können.

Jede(r) ist gern gesehen – auch die, die gern mal ein Gesicht zu einem Namen kennen lernen möchten oder die, die noch nicht lange dabei sind. Kommt und schaut, wie die Leute hinter den Nicks so drauf sind.
Vielleicht springt ja auch ein Tipp zur Cachelegung oder zur Lösung eines Mysterys dabei heraus?! 😉

Da der Platz eingeschränkt ist, bitte ich um eine entsprechende und, zur besseren Planung, auch verbindliche Meldung.
Klar, könnt ihr auch gern Gäste mitbringen. Sprecht es nur bitte vorher aus dem o.a. Grund ab. Danke 🙂

  • reichlich Platz / keine Enge
  • reichhaltiges Speisenangebot (Selbstzahler 😉 )
  • Innenbereich und somit witterungsunabhängig
  • ausreichend Parkplätze vorhanden (in unmittelbarer Nähe)

Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit euch.
Team BueTriDo

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wissenswertes zum „Naturpark Hohe Mark“:
http://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Hohe_Mark

Multiplikator: Jede Münze hat zwei Seiten…

…und beide sollten betrachtet werden.

Hier wieder ein toller Beitrag, der Beachtung finden sollte. Aus dem Grund, viele erreichen zu wollen, sind wir wieder einmal als Multiplikator tätig (Quelle: Der Blog von JR849):

Both sides of the story

Barbie&Bruettler-Caches, seit ich “geocachisch” denken kann ein Synonym für bedoste Lost-Places. Allen voran die Dosen auf dem Gelände der legendären Beelitz Heilstätte. Nicht immer einfach, manch eine Dose barg für mich persönlich einen höheren Frustfaktor, letztendlich gab es aber tolle Locations zu besichtigen…
Aus und vorbei!!!

Nun, im September 2012, ist für uns ein Punkt erreicht, an dem wir uns als Cache-Owner zurückziehen werden!
Zum einen,da Caches (und damit meinen wir nicht nur Lost-Place-Caches), die man in den Anfangszeiten des Hobbys noch unbedenklich legen konnte, nun nicht mehr möglich sind, da die Community einfach zu groß geworden ist.
Hier müssen sich aber andere überlegen, wie damit umgegangen werden kann.
Was uns aber wirklich geärgert hat, war ein Cacher-Team, das meinte, uns bei einem Reviewer wegen eines neuen Caches anzuschwärzen zu müssen (fehlende Erlaubnis). Dies hat seinen Weg bis nach Seattle gefunden, was eine Verwarnung von dort für uns zur Folge hatte.
Wir sind alt genug und haben es nicht nötig, uns maßregeln zulassen!
Es ist alles nur ein Hobby und das soll Spaß machen!
Leider sind bei unserem an sich sehr tollen Hobby in letzter Zeit immer mehr Leute unterwegs, die anderen diesen Spaß verderben wollen.
Wer von euch selbst schon mal einen Cache gelegt hat: Hand aufs Herz, habt ihr wirklich für alle Caches die Genehmigung des Grundstückseigentümers zum Platzieren des Caches? Wir jedenfalls haben für (fast) keinen unserer Caches die Zustimmung des Grundstückseigentümers für das Auslegen des Caches eingeholt.
Bisher hat dies auch seitens der Eigentümer zu keinen Problem geführt, da wir die Orte der Caches mit Bedacht ausgesucht haben.
Wie ja den meisten bekannt ist, möchte Groundspeak von je her von den Cache-Ownern, dass sie bestätigen, dass sie eine Erlaubnis zum Platzieren haben. Die Reviewer sind angehalten, gegebenenfalls explizit nach einer Genehmigung zu fragen.
Aber – welche Stadtverwaltung gibt ihre schriftliche Zustimmung für die Dose hinter´m Stromkasten? Welcher Hausbesitzer stimmt zu, eine Filmdose an das Regenfallrohr seines Hauses zu heften? Oder welcher Förster wird es erlauben, wenn man Nägel für Reflektoren in seine Bäume schlägt oder Dosen in die Äste hängt? Man könnte hier noch viele weitere Beispiele aufführen.
Was bleibt einem also, wenn man einen Cache legen möchte, und DIE Frage gestellt bekommt?
Man ist gezwungen, die Reviewer anzulügen, (bereits schon in dem Moment, in dem man die Haken im Listing setzt), ansonsten wird der Cache eben nicht freigegeben. Ob ein Cache freigegeben wird, wird zum Glücksspiel.
Diese Notlüge hat sich unsererseits nie gegen einen Reviewer persönlich gerichtet, es ging nur darum, dass in der Datenbank das steht, was die Jungs in USA gerne hören wollen.
Alle, Cacher, Reviewer und auch Groundspeak, wissen sicher um diese Problematik, tun aber so, als sei jeder veröffentlichte Cache mit Zustimmung der Eigentümer gelegt worden.

Wir werden dieses scheinheilige Spiel nicht mehr mitspielen!
Es wird keine neuen B&B Caches mehr geben, die meisten Alten sind nun archiviert.

Quelle: Profil von Barbie&Bruettler

Etwas irritiert hat mich beim Lesen das Herumreiten auf “Genehmigungen” gemacht. Ob man nun die Filmdose am Regenfallrohr mit einem Cache in einem Lost-Place vergleichen kann, sei mal dahingestellt. Die Reviewer dürften sich bewusst sein*, dass bei 99% aller Caches keine Genehmigung des Grundstücksbesitzers vorliegt und diesbezüglich eigentlich so gut wie kein Cache guidelinekonform wäre. Die Zeiten, in denen man aber rechtlich grenzwertige Caches auf geocaching.com ohne Bedenken veröffentlichen lassen konnte, sind schlichtweg vorbei. Als ich diese Zeilen von Barbie&Bruettler gelesen haben, habe ich spontan an einigen Stellen nicken müssen. Letztendlich sollte man aber immer beide Seiten der Medaille kennen um sich ein Urteil zu bilden.

Barbie & Brüttler haben einen höchstgradig illegalen Cache angemeldet bei dem Privatgrund betreten werden musste. An einer dem Reviewer vorenthaltenen Station wurde dazu aufgerufen, das Grundstück über ein Loch im Zaun zu betreten oder gar unter dem verschlossenen Eingangstor hindurch zu kriechen um auf das Gelände zu gelangen und anschließend den Cache in nicht näher definierter Höhe an einem 120 Meter hohen Schornstein zu suchen sowie sich dabei möglichst unauffällig zu verhalten und sogar mit falschem Nick im Logbuch einzutragen, damit nicht nachvollziehbar ist, wer wirklich “oben” war. Diese Aktion wurde verpfiffen und der Cache konsequenterweise sofort wieder archiviert.
Es ist traurig, dass das Hobby diese Züge angenommen hat und die fehlende Verantwortung für das eigene illegale Handeln als Scheinheiligkeit anderer abgetan wird. Der Rückzug ist in meinen Augen daher eher eine Reaktion in Richtung beleidigte Leberwurst oder geklautem Sandförmchen.
Solche öffentlichen Geozide haben wir in den letzten 10 Jahren schon häufiger erlebt und es wird sie auch in Zukunft immer wieder geben. So what!? Die Erde wird sich auch ohne vermeintlich gute (weil semi- oder illegale) Caches weiter drehen.
Und wahrscheinlich werde ich jetzt von meinen Reviewerkollegen geteert und gefedert weil ich hier eine für die meisten bisher unbekannte Sachlage bekannt gegeben habe, aber wie hier die Täter als Opfer dargestellt werden kotzt mich einfach an. Der Ruf des Geocachings ist bereits in weiten Teilen irreparabel geschädigt und hier werden die Übeltäter als Märtyrer zelebriert.
Rückt ab von euren Feindbildern und fangt endlich an nachzudenken!

Quelle: Geoclub

Irgendwie kann ich Barbie&Bruettler zwar immer noch in einigen Punkten zustimmen, letztendlich hat die Archivierungsaktion aber einen derb faden Beigeschmack bekommen und die Reaktion scheint der Bezeichnung von TandT …

…beleidigte Leberwurst oder geklautem Sandförmchen…

… ziemlich Nahe zu kommen.
Unter dem Strich stehen die Lost-Places für diejenigen, die nicht zwingend Must-have-Caches machen müssen um im eigenen Profil mit irgendwelchen Protz-Bannerbildchen prahlen zu können, trotzdem noch. Man wird vielleicht nicht den Schornstein besteigen oder durch einen engen Schacht robben, bekommt aber einen Lost-Place, der vermutlich zu 100% sicher vor irgendwelchen Deppencachern ist und kann ganz in Ruhe überlegen ob man die Batterien wie diverse Helden der genannten Fraktion einfach in den Dreck wirft oder doch lieber fachgerecht entsorgt. Am Ende muss man nicht einmal den Wachschutz anlügen wenn man behauptet, dass man sich nur mal die Location angeschaut hat, weil man einfach Interesse an so etwas hat.
Von Negativschlagzeilen, weil sich Geocacher trotz eines Strafbefehls keiner Schuld bewusst** sind, wollen wir gar nicht erst reden… :doh:

andere Länder – andere Sitten

So ist es schon lange unsere Meinung: Man kann nicht die Regeln eines Landes auf die gesamte Welt übertragen.
So ist es wichtig, länderspezifische Regelungen zu beachten und selbst innerhalb einer Republik die Hoheitsrechte der Bundesländer (für Deutschland gesprochen) mit in das Regelwerk zu integrieren.

Schon lange hören auch wir in Gesprächen die Wünsche nach  nach länderspezifischen Regeln für unser Hobby. Nun scheint sich bei Groundspeak etwas zu tun.

Durch die allseits beliebt-gehassten und unentwegt genutzten sozialen Netzwerke sind wir auf die Seite

https://wiki.groundspeak.com/display/GEO/Home 

aufmerksam geworden. Dort soll ein wie oben angedeutetes Regelwerk für die einzelnen (Bundes-) Länder entstehen.
Das begrüßen wir sehr. Denn für einige Bundesländer in Deutschland gibt es bereits Einschränkungen für bestimmte Naturschutzgebiete.

Da wir persönlich in einem Landschaftsschutzgebiet – und an Naturschutzgebieten – wohnen, ist es nur zu begrüßen, dass hier Regeln entstehen, die jeder Cacher zu Rate ziehen kann, wenn er ein Döschen verstecken will. So erhalten wir alle Sicherheit bei der Planung und Auslage von Caches.

Hinzu kommt unsere sehr positive Erfahrung mit Ansprechpartnern aus Land- und Forstwirtschaft sowie der Jagd. Denn im Gespräch und in der Einsicht, dass alle Beteiligten nur gewinnen können, ist manches leicht zu klären.

Ein sehr sinnvoller Schritt! Oder?
Ein Schritt, denn wir uns schon seit langem wünschen.

Aber wie seht ihr das?
Es wäre schön, wenn ihr uns eure Meinung zu diesem Thema hinterlasst.
Danke schon hier dafür.

mb

 

ein wirkungsvolles Mittel…

…Ü-Ei- und anderen Müll, den sonst keiner mehr haben mag, aus Caches heraus zu halten ist…

…Mikros zu legen. Da passt nämlich ausser dem Logbuch weiter nichts mehr hinein.

Heute wieder bei einer Cachewartung gesehen, wie kleine und reguläre Behälter aussehen, wenn sie dem Suchenden zu viel Platz bieten. Sie werden zur (Sonder-)Müllhalte degradiert.
Selbst Kugelschreiber werden entnommen und gegen Bleistifte ausgetauscht.

Wollte ihr das wirklich? Nur noch Filmdosen und PETlinge ohne Stift? Nichts leichter als das, denn an diese Behälter komme ich kostenfrei.

mb

Multiplikator: Ganz meine Meinung

Diesen Blogbeitrag habe ich unverändert so übernommen, wie ihn DerGroppi in seinem Blog veröffentlicht hat und dies, weil ich -wieder einmal- erreichen möchte, dass dieser Beitrag von möglichst vielen Cachern gelesen und, so hoffe ich, verstanden wird … rein als „Multiplikator“ (mb):

Ich will das gar nicht weiter kommentieren und werde auch den Cache, auf den sich die Note von 42cacher bezieht, nicht nennen.
Ich stimme Stefan zu 98% zu….

 

Lieber Owner, liebe Watcher.

Ich bin mir bewusst, dass diesem Log kein langes Leben beschieden ist, trotzdem schreibe ich ihn, weil ich noch immer daran glaube, dass unser Hobby noch das alte bleiben kann.

Ich habe den Reviewer angeschrieben und gebeten diesen Kindergarten hier zu unterbinden und das Listing gegen weitere Einträge zu sperren. Logs werden gelöscht und wieder eingestellt, gelöscht, eingestellt… Geht’s noch?

Dieser Cache zeigt überdeutlich woran unser schönes Hobby zur Zeit krankt. Geocaching wird immer beliebter, aber den Willen sich zu informieren wird immer weniger. Neucacher mit weniger als 10 Funde, aber keinerlei Erfahrungen legen unbedachte Dosen an nichts sagenden Orten (egal ob Privatgelände oder nicht).
Es zählt nur der Drang unbedingt einen eigenen Cache zu legen. Daran ist nichts schlechtes, ich verlange nicht, wie schon oft gehört, dass neue Cacher zuerst 100+ Dosen gefunden haben sollten, bevor sie selbst einen legen, aber ich wünsche mir, dass Neucacher sich vorher etwas schlau machen, um zu verstehen was das Spiel ausmacht.

Das Internet ist voll mit unzähligen Informationen zum Geocaching und es wurde sicher schon alles geschrieben. Schon auf geocaching.com stehen genug Infos und es gibt Übersetzungen der offiziellen Regeln und den ungeschriebenen, wie z.B. dass man keine Caches auf Spielplätzen, an Schulen oder Kindergärten legt. Es gibt Foren (z.B. geoclub.de) und zahllose gute und schlechte Blogs und es gibt überall Events, auf denen erfahrenere Cacher Neulingen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Für neue Cacheowner ist also alles bereitet um dem Geocaching neue, positive Impulse zu liefern.

Nachdem dieser Cache veröffentlicht wurde, konnte man in den sozialen Netzwerken (z.B. Twitter) sehr schnell negative Stimmen vernehmen, nur hat keiner irgendwas gemacht.

Ich habe dann versucht mit meiner Note dem Owner auf ironische Art klar zu machen, dass sein Cache nicht gut ankommt und wir solche Dosen nicht haben wollen. Ich habe nach der Löschung der Note und der nicht sehr freundlichen Email des Owners auf eine weitere Reaktion verzichtet, denn er hat damit deutlich bewiesen, dass er es nicht verstanden hat. Sehr schade.

Fast noch trauriger finde ich, was dann passiert ist. Selbst gestandene Cacher, die es eigentlich besser wissen sollten, kommen, suchen, finden und loggen diesen Cache.

Ich wünsche mir, dass solche Dosen auch nur ein Mal ohne einen einzigen Fundlog ins Archiv wandern.
Nicht weil man den Owner nicht mag, sondern um EIN MAL zu zeigen, SOLCHE CACHES WOLLEN WIR NICHT.
Wir möchten schöne, grosse, dichte Dosen, mit ordentlichem Logbuch, an Orten, an die man sich auch nach Jahren noch erinnert!
Jeder kennt solche Orte! Natürlich sind viele dieser Orte schon verdost, das ist Pech für den Neucacher, aber schön für alle anderen. Aber zum Glück findet man auf seinen Streifzügen immer wieder neue schöne Orte, die es wert sind anderen gezeigt zu werden.

DAS IST GEOCACHING!

Es gibt inzwischen sehr viele Drecksdosen, undicht, an versifften Ecken, an Orte, die man schon beim Weggehen wieder vergisst. Schreibt das ins Log, schreibt, wenn euch etwas nicht gefällt! Seid ehrlich zu euch und zu anderen! Bietet Hilfe an, lasst euch selbst helfen, helft allen das Hobby so zu erhalten, wie es ursprünglich gedacht war!

Bitte!

Gruss Stefan

007 – Goldfinger | Nachruf

Durch den Blogumzug möchten wir euch auch gern den Nachruf zum legendären „James Bond – 007 Goldfinger“ zugänglich machen.

Nachdem der Hauptcache ins Archiv wandern musste, gab es zum Gedenken an diese Runde, die Massstäbe setzte, einen kleinen Mikro an der „Schlüsselstelle“.
Hier der Blog und Bilder, die einen kleinen Eindruck verschaffen.

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Gestern (22.03.09) sind Jutta und ich zum Abschluss unseres Caching-Wochenendes zum Cache der Cache gefahren … um auch den „Nachruf“ des legendären James Bond – 007 – Goldfinger zu loggen.

Was sollen wir weiter schreiben als dass uns schon beim Parken des Fahrzeuges schwer ums Herz wurde und wir und wehmütig umsahen.
Ungewohnt … so … HELL!
Obwohl wir schon in der Dämmerung ankamen schien alles einerseits fremd und unwirklich und andererseits so stark vertraut:
– Der Parkplatz
– Das Tor
– Der Weg ums Gelände
– Die alte Station 1 mit der Kletterhilfe (die dort immer noch liegt).
und dann … ja dann
DAS TOR … vor dem sich so viele … wie auch wir … verneigten.

Gestern haben wir es wieder getan … als Gruß zum Abschied.
Denn auch hier brauchten wir doch ein paar Minuten, bis die Dose entdeckt wurde.
Halt dem „Goldfinger“ angemessen und refiniert getarnt … so, wie man es hat erwarten können.

Immerhin gehörten wir zu den 9 Cachern, die als letztes das Gelände jenseits des Zaunes und der verketten Tür betraten … zu denen, die die Ehre hatten, den 007 – Goldfinger zur Ruhe zu begleiten.

Hier noch ein paar Bilder für die, die … wie wir … an diesen tollen Cache in Erinnerung schwelgen.
Nochmals vielen Dank, Willi & Daniel, für dieses klasse Erlebnis!

Verneigen war PFLICHT …
…vorher, weil man nicht anders auf das Gelände kam und
…nachher vor Ehrfurcht und Respekt, einen solchen Cache gegangen zu haben.

 

Der Blick durch das Tor … und der Pfad dahinter … zum ultimativen Night-Cache (persönliche Überzeugung).

 

Der heutige NO-Lost-Place am Parkplatz.

 

Letzte Zeugen…

 

 

do you remember? – James Bond: 007 – Goldfinger | Was ein Wochenende

…aus einem anderen, verwaisten Blog hier eingepflegt … weil es einfach Caches gibt, die einem stets in Erinnerung bleiben werden.
Und das ist auch gut so. Denn Caches dieser Art werden immer weniger. Teils leider, teils zum Glück aber immer aus einem guten Grund (auch wenn wir Cacher es anders sehen; da fehlt uns einfach die Objektivität. Das muss ich fairer Weise zugeben).

Aber wer diese Dosen einmal gesucht hat, ist der Sucht verfallen und wird sich immer wieder zu ihnen zurücksehnen. Darum hier der Blog.

Der Cache wurde von uns am 19. Januar 2009 gelogged.

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16.01.09 >>> 17.01.09 >>> 18.01.09 | 18:30 bis 19.01.09 | 03:30 Uhr

Was war das für ein Wochenende?!?!?!

Am Freitag (16.01.09) auf dem 10. Borkener Cacher-Stammtisch mitbekommen, dass der Multi „007 – Goldfinger“ noch am selbigen WE archiviert werden muss.
Und wir wollten den doch sooooo gern noch machen :(

Kurz umgehorcht und festgestellt, dass es wohl mehreren Cachern ebenso ging.
Darauf hin haben wir die Köpfe zusammen gesteckt und geplant, getuschelt, gerechnent, recherchiert, mit dem Owener verhandelt und Teammitglieder zwischen Überredung, Bestechung bis hin zur Nötigung überzeugt, viel Zeit und Schlaf zu investieren.
Sollte es so klappen?

Leider nein.
Das Werkzeug in Q’s Labor blieb anderen vorbehalten … die Reservierungen wurden geachtet und der geplante Samstag-Abend stand für einen Cache-Gang somit nicht mehr als Termin zur Verfügung.
Trotz mehrmaliger Anfahrten zum Labor am Samstag (17.01.09) gelang es uns nicht, Herr über das Werkzeug zu werden.

Also haben wir selbst „reserviert“ und das Glück eines freien Termins genutzt.
Wobei „Glück“ ist – wie alles im Leben – auch eine zweiseitige Geschichte.

Der Cache konnte von uns gegangen werden: Am Sonntag-Abend!!!
Mit der Referenzzeit der „Durchschnittscacher“ hieß das für das gesamte Team: Schlafmangel und ein übermüdeter Wochenstart!
Einige harderten und grübelten, WIE gern GENAU sie diesen Cache gehen wollten, wie gut es mit ihren Energiereserven aussah und wie bzw. ob sich am Montag eine Möglichkeit zur Regenerierung bot.
Aber unsere Ehre siegte.
JETZT ODER NIE motivierte die gesamte Truppe des Stammtisch-Abends zwei Tage zuvor.

Die Aufregung darüber, dass unsere Runde doch noch Goldfinger das Handwerk legen konnte, stieg von Minute zu Minute.

So trafen wir uns … gut vorbereitet und mit allem notwendigen ausgestattet … zum gemeinsamen Start an Q’s Labor.
Gemeinsam ging es dann zur Ausgangsbasis, die wir um 18:50 Uhr erreichten … um 19:00 Uhr waren wir alle startklar und brachen zu unserer Mission „Goldfinger“ auf.

Und unsere Einsatzbereitschaft wurde belohnt:
Das Wetter entsprach keineswegs den Vorhersagen. Recht milde Temperaturen (zumindest aus Sicht der Vorwoche), trocken (von oben) und ein sternenklarer Himmel hob die Laune extrem und so gingen wir von Station zu Station und kamen gut voran.

Eine andere Agenten-Truppe verweilte lange an einer Stelle, so dass sich ein Treffen nicht ausschließen liess.
Aus uns unerfindlichen Gründen gaben Sie jedoch (aus unserer Sicht) einige Stationen später auf.
Wir kamen an genau dieser Stelle auch ins Stocken … so arg, dass uns ein via Fernkommunikationsmittel zur Unterstützung erreichbarer Mit-Agent einen entscheidenden Tipp geben musste.
Das brachte uns wieder auf die richtige Spur.

Fort Nox forderte noch einmal unser ganzes Können. Dennoch forderte die Stürmung der durch die Chinesen gut gesicherten Festung nochmals beträchtliche Zeit.
Doch auch hier wurde unsere Hartnäckigkeit belohnt.
Nach der Entschärfung der Bombe war alles andere recht schnell erledigt und die finale Dose zügig geborgen. Um 01:50 Uhr (Montag, 19.01.09) war das Werk vollbracht, Goldfinger dingfest gemacht und unsere Mission erfolgreich beendet.

Zum Abschluss verwischten wir unsere Spuren und deponierten alle benötigten Werkzeuge wieder dort, wo wir sie vorgefunden haben. So ist eine Rückverfolgung auf die Agenten, die Goldfinger in dieser Nacht das Handwerk legten, nur schwerlich möglich … die Tarnung bleibt gewahrt und neue Missionen warten auf das erfolgreiche Team der „Goldjäger„, die die Ehre hatten, den Cache als letzte Gruppe zu loggen.

Jeder Agent trat … vollkommen unerkannt und in kognito … seine Heimreise an.
Unser Team selbst betrat sein Hauptquartier gegen 02:50 Uhr und löschte die Lichter ausgesprochen spät. Das Chronometer zeigte 03:30 Uhr … der Bericht an „M“ musste daher bis zu diesem Augenblick warten.
Nun sind wir bereit, neue Aufträge zu empfangen!

Wir sagen vielen herzlichen Dank an die Owner, die mit viel Rafinesse, Einfallsreichtum, technischem Verständnis und Liebe zum Detail einen wundervollen Cache errichtet haben. 
R * E * S * P * E * K * T ! ! ! 8)

Jutta & Micha

Die 9er-Agenten-Power Bilddieser Mission:
Team GiGi_Oggy /2 Doppel-Null-Agenten\
Team Zerventus & DagmarS /2 Doppel-Null-Agenten\
Team ZweiErdmännchen /2 Doppel-Null-Agenten\
Team Wisskids /1 Doppel-Null-Agent\
Team BueTriDo /2 Doppel-Null-Agenten\

die gesamte Agentenpower brachte Goldfinger zur Strecke – endgültig

Bombenstimmung am Cacheversteck

Bei Piraten schreibt man nicht einfach ab.
Piraten multipliziert man 😉

Hier geht es zum Artikel… von Stoertebreker